Das perfekte Steak!

Feine, kleine Unterschiede zwischen den Rindersteak-spezialitäten, die als Steak 3 bis 4 cm dick sein sollten.

Rumpsteak

Das "klassische" Rindersteak wird aus dem Roastbeef geschnitten. Der typische Fettrand gibt ihm seinen herzhaften, intensiven Geschmack. Das fein marmorierte Fleisch ist ideal zum Kurzbraten geeignet. Unser Tipp: vor dem Braten den Fettrand mehrfach einschneiden.

Hüftsteak

In der Schweiz auch "Huft" genannt. Das aus dem "Herzen der Hüfte" geschnittene, magere und fein gemaserte Fleisch hat einen kräftig-würzigen Geschmack.

Filetsteak

Das edle Filet unterhalb des Roastbeef, ist die innere Lendenmuskulatur. Das magere, zarte Fleisch mit seinen feinen Fasern rechtfertigt seinen Preis. Die dünn auslaufende Filetspitze liegt vorne. Es folgt das hochwertige Mittelstück aus dem auch das doppelte Filetstück oder auch Chateaubriand stammt.

Rib-Eye-Steak

Das "Rippen-Auge" wird aus dem vorderen Teil des Roastbeef geschnitten und hat in der Mitte sein Fettauge. Die Fleischfans lieben es, da es sehr saftig ist und dank seiner feinen, milchweißen Fettmaserung voller Aromen steckt. In den USA wird das Rip-Eye-Steak auch "Delmonico-Steak" genannt.

T-Bone-Steak

Für viele Fleischfans ist es die beste Steak-Art. Der LeckerBISSen wird aus dem Rücken geschnitten und trennt das Rostbeef vom Filetanteil des Steaks. Der T-förmige Knochen gibt ihm seinen Namen. Ist das Steak dicker geschnitten und somit größer, heißt das Stück "Porterhouse Steak".

Kleine Tipps & Tricks zum Grillen von Steaks

Steaks rechtzeitig vor dem Grillen aus dem Kühlschrank holen und Zimmertemperatur annehmen lassen. Dann werden die Steaks innen schneller heiß.

Indirektes Grillen ist ideal für Steaks. Fleisch zunächst direkt über der Kohle 2 Minuten auf jeder Seite scharf anbraten. Anschließend außen auf den Rost legen und mit dem Grilldeckel abdecken. Nach ca. 10 Minuten sind die Steaks "medium".

Ein Thermometer hilft Ihnen, die richtige Kerntemperatur zu ermitteln. 54° C blutig, 54° C bis 57° C sind medium und ab 62° C heißt es well done.

Steaks mit mehr Fett werden nicht so schnell zäh. Sie verzeihen längere Garzeiten eher als magere Steaks.

Beim Wenden nie ins Fleisch stechen, sonst geht kostbarer und schmackhafter Fleischsaft verloren. Daher am Besten eine Grillzange verwenden.

Viel Spaß & gutes Gelingen & viel Genuss!

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